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  • PDF Font Mapping Konfiguration
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Gültig bis jadice documentplatform 5.1.0.7.

Anforderung

Werden in einem PDF-Dokument Schriften verwendet, welche nicht in das Dokument eingebettet wurden, so muss für die Darstellung eine Ersatz-Schriftart gefunden werden. Dieser Vorgang nennt sich Mapping. Die jadice document platform enthält bereits eine interne Logik die nach einer passenden Ersatz-Schrift sucht und anwendet. In manchen Fällen kann es jedoch sein, dass die Auswahl der Schrift nicht der Erwartung entspricht und angepasst werden muss.

Beispiel

Erwartet

Mapping nicht verfälschend

Kompletter Fehlschlag

Lösungsmöglichkeit

Um das Mapping auf Ersatz-Schriften anzupassen, existiert in der jadice document platform eine kompakte API. Generell sind die folgenden Schritte notwendig:

  • Für alle Fonts, die verwendet werden sollen, muss ein Mapping-Eintrag angelegt werden, der für den gegebenen PostScript-Namen der Schrift (siehe unten) die Font-Daten zur Verfügung stellen kann.
  • Die Font-Daten können aus einer von zwei Quellen stammen:
    • Ist die Schrift im System (C:\Windows\Fonts) installiert, so kann sie über Java-Bordmittel geladen werden. (Punkt d im Beispiel)
    • Soll die Schrift mit der Applikation ausgeliefert werden, sodass sie unabhängig der System-Konfiguration zur Verfügung steht, kann sie über einen Stream aus der Font-Datei geladen werden. (Punkte b und c im Beispiel)
  • Das Mapping muss auf den PDFFontMappingSettings definiert werden. Diese können von den ReaderControls angefragt werden. Das Mapping muss über diese Controls für jeden Lesevorgang auf dem entsprechenden Reader gesetzt werden. (So wie es auch gängige Praxis für andere Einstellungen ist).
Beispiel

(…)

Finden der PostScript-Namen

Wie oben beschrieben, dient der PostScript-Name einer Schrift als Ausgangspunkt für das Mapping. Mit Java-Bordmitteln können die PostScript-Namen aller im System installierten Schriften folgendermaßen abgefragt werden: